10 effektive Schritte zur Selbstmotivation

Selbstmotivation: Den inneren Schweinehund bekämpfen und langfristig erfolgreich sein.

Selbstmotivation ist meiner Meinung nach die beste Methode um sich selbst zu motivieren, denn man hat nicht immer einen neben sich stehen der einem sagt wie gut man diese Aufgabe gemeistert hat. Vorbilder schrecken ebenfalls oft ab und lassen persönliche Ziele meist unvollkommen oder schwer erreichbar erscheinen.

Schritt 1: Ziele Setzen
S
chritt 2: Dringend oder nicht ?
Schritt 3: Ein klares Bild
S
chritt 4: Glaubenssätze
Schritt 5; Zeitdruck
Schritt 6: Inspiration 
Schritt 7: Erfolge
Schritt 8: Handeln
Schritt 9: Weiterbilden
Schritt 10: Die Geheimwaffe

 

Motivation kommt aus dem Lateinischen (movere) und heißt so viel wie „bewegen, antreiben.“
Motivation heißt die besagte Willensstärke und die Selbstdisziplin ein Handeln auszuführen der zu einem bestimmten Ergebnis führt. Man nennt diese auch Umsetzungskompetenz.

Man kann auf verschiedene Arten motiviert sein und euphorisch mit viel Elan an Sache rangehen und sie erfolgreich meistern.

Selbstmotivation oder von Motivationssprüche von anderen Menschen. Außerdem haben viele Menschen Vorbilder und Leute die sie inspirieren, sei es Steve Jobs oder der Nachbar.

Ich möchte ihnen meine 10 Schritte zur effektiven Selbstmotivation zeigen die mir selbst dabei geholfen haben. Außerdem befindet sich am Ende des Artikels noch eine Geheimwaffe der Selbstmotivation die bei mir hohen Potenzial aufweist.

10 Schritte für eine Langfristige Selbstmotivation:

Ziele setzen:

Oft wird erwähnt das man sich Ziele setzen soll doch selbst bei dieser einfachen Aufgabe scheitern sehr viele da sie nicht wissen wie man dies genau umsetzt.
Ich persönlich war immer ein fauler Mensch, ich habe nur die wichtigsten Dinge getan und das immer auf den letzten Drücker. Zum Glück habe ich angefangen ein Kalender zu führen und mir jegliche Aufgaben zu notiere um die mit den zusammenhängenden Ziele zu erreichen. Außerdem herrscht dann eine Ordnung im Kopf und man hat einen besseren Überblick.

Ich schlage vor man sollte sich tägliche, wöchentliche, monatliche sowie jährliche oder ganze Lebensziele aufschreiben und sich die täglich anschauen.
Hast du zum Beispiel kein Guthaben mehr oder du willst dir ein Notizblock kaufen. Die würde ich direkt zu meinen täglichen oder wöchentlichen Aufgaben zuordnen. Aber du musst aufpassen: Sind die Aufgaben wirklich dringend oder solltest du wichtigere Aufgaben vorerst erledigen damit du deinem Ziel näher kommst?
Hast du z.b noch ein Buch zu lesen oder am gleichen Tag eine Seminar dann verschiebe dies nicht. Versuche dein Guthaben und das Notizblock am selben Tag zu kaufen oder schau welches dringender ist. Was dringend ist und was nicht erläutere ich in den nächsten Schritten.

Sagen wir mein Jahres Ziel ist mein Führerschein, dann sind meine Wochen Ziele 5 Fahrstunden und meine Tagesziele jeweils eine oder zwei Fahrstunden. Sei immer organisiert um einen Überblick zu erhalten. Es klingt zwar simpel aber viele tun sich selbst hierbei schwer.

Dringend oder nicht ?:

Oft tun wir erst Dinge wenn sie dringend werden.

In Reinhold Stritzelbergers Taschenbuch „Selbstmotivation – Wie Sie dauerhaft leistungsfähig bleiben“, den ich jedem empfehlen kann der nicht aus sich rauskommt und ihm jede Art von Selbstmotivation fehlt, wurde mir erst bewusst das er mit diesem Grundgedanken jedes Menschens recht hat!

Jeder Mensch handelt nach Instinkten. Wir essen wenn wir hungrig sind, gehen erst zum Zahnarzt wenn wir Schmerzen habe, lernen oft erst für Arbeiten wenn wir keine Zeit mehr haben und sehen es wird langsam eng.

Vielleicht schafft man es auf den letzten Drücker aber meist wird es nie so klasse ablaufen, wie als wenn wir es viel früher getan hätten. Warum ?

Wir handeln nur aus Druck.

Herrn Stritzelberger bringt es auf den Punkt mit seinen 3 Prinzipien:

  • Es wird dringend wenn ich nichts tue
  • Je früher ich handel, desto besser
  • Nur Druck bringt uns nach vorne

Wir können selber Druck auf uns ausüben, viel früher handeln und mehr erreichen mit viel weniger Zeit und Aufwand. Man sollte die wirklich wichtigen Dinge der Gegenwart und der Zukunft frühzeitig erkennen und viel früher zum Handeln kommen.


Selbstmotivation – Wie Sie dauerhaft leistungsfähig bleiben“ von Reinhold Stritzelberger ist ein 124 Seitiges Taschenbuch. Es ist lustig, spannend und Interessant geschrieben und bringt jeden Bereich der Selbstmotivation zum Punkt mit vielen Beispielen und Praxisnahen Aufgaben. Ich habe es 2 mal gelesen und immer wieder überrascht wie sehr er es auf den Punkt bringt. Wie er erkennt was uns zum Handeln bringt, warum wir uns es oft lieber bequem machen anstatt aufzustehen. Jeder der sich mit dem Thema ausseinander setzen will, den lege ich dieses Buch ans Herz.

Ein klares Bild:

Was ist damit gemeint? Damit ist gemeint das man sich sein Ziel jeden Tag vor Augen führen sollte. Ein Bild im Kopf enstehen vom Moment an dem man sein Ziel erreicht hat. Wie fühlst du dich dabei ? Natürlich solltest du dich gut fühlen wenn du dein Ziel erreicht hast. Stell es dir immer wieder vor, begib dich Psychisch in diese Situation und stell dir vor wie es wäre wenn du dein Ziel schon erreicht hättest so stärkst du das Bild. Diesen Schritt nennt man Visualisierung. 

Wenn du keine Lust hast eine Aufgabe nachzugehen und die Visualisierung nicht klappt frage dich selbst: Wofür tue ich das ?
Wofür lernst du ? Wofür gehst du trainieren ?
Frag dich das und such Antworten. Solltest du keine Antworten finden, dann lass es bleiben, denn dann ist es kein richtiges Ziel.

Glaubenssätze:

Glaubenssätze sind Überzeugungen die unbewusst unser Handeln steuern. Sie entstehen durch Erfahrung.

Beispiel: Thomas kauft sich ein Fiat Panda. Die nächste Zeit sieht er ständig Fiat Pandas im Verkehr obwohl ihm dies vorher nicht aufgefallen ist. Er bemerkt sie bewusst.

Noch ein Beispiel: Alex vertraut einem jüdischen Banker mehr als anderen, weil er denkt sie können besser mit Geld umgehen. Warum ? Weil uns das eingetrichtert wird und die früheren Banker meist jüdischer Abstammung waren.

Aus Glaube wird Überzeugung und entspricht oft nicht der Wahrheit. Haben sie oft von ihren Eltern gehört, Sie seien unordentlich, so handeln sie unbewusst nach diesen Worten und sind ebenfalls unordentlich in der Schule oder bei der Arbeit. Haben Sie jedes Mal bei Schach gewonnen, dann sind sie überzeugt jedes Mal zu gewinnen und werden dies auch tun. Sie sind fester Überzeugung sie seien ein Gewinner.

Manche Glaubenssätze wirken sich negativ auf unser Leben aus, manche postiv.

Doch man kann seinen Glauben steuern und durch neue Glaubenssätze sein Leben verändern.

Passe deine persönlichen Glaubenssätze deinem Ziel an.

„Ich werde mein Ziel erreichen koste es was es wolle. Ich werde jeden Tag hart dafür arbeiten und alles stehen und liegen lassen wenn es darum geht meinem Ziel näher zu kommen“

Es hört sich einfach und zu leicht an aber mehr ist es nicht. Und das kann in jeder Alltagssituation verwendet werden. Glaubt mir, es bewirkt Wunder !

Beispiel: Ich werde die nächsten 3 Stunden nicht rauchen. Egal wie oft ich daran denke, ich werde erst in 3 Stunden rauchen. Ich schaff das.

Um ein großes Ziel zu erreichen und die Selbstmotivation dafür zu besitzen, solltest du dir deine Glaubenssätze jeden Morgen und jeden Abend aufsagen, so brennt sich diese Haltung in dein Unterbewusstsein und man handelt unbewusst erfolgreich !

Zeitdruck:

Um sich selbst zu motivieren und ist Zeitdruck ein muss in der Selbstmotivation. Setzt du dir klare Termine und setzt eine befristete Zeitspanne an so sieht dein Kopf dies als dringende Aufgabe. Du erledigst es sogar früher als notwendig, da du diese jeden Tag siehst. Ich empfehle dir ein Kalender zu kaufen um dir deine Termine aufzuschreiben und einzuhalten, Erledigst du deine Aufgaben zeitgemäß so gewöhnt sich dein Kopf schnell daran Aufgaben direkt zu erledigen und VIEL schneller voran zu kommen.

Inspiration:

Lass dich inspirieren. Vorbilder und Zitate sind die perfekten Beispiele. Such dir Vorbilder und Zitate aus deinem Themenbereich und lass dich einfach inspirieren. Kennst du das nicht ? Du siehst Popstars oder Selfmademillionäre im Fernsehen und denkst dir: Oh man, so will ich auch sein! Nein ? Dann bist du perfekt 😉

Wenn doch, dann bist du vermutlich kein Selfmademillionär. Doch mit der passenden Selbstmotivation kann es auch dir gelingen.

Such dir richtige Vorbilder, studiere sie.

Stell dir dann diese Fragen:

  • Wie ist er Erfolgreich geworden ?
  • Kann ich das auch ?
  • Wo sollte ich anfangen oder woran sollte ich arbeiten ?

Meist sind diese Menschen nicht über Nacht zum Millionär geworden sondern haben hart dafür gearbeitet. Wenn du hart arbeitest, schaffst du alles was du willst.

Erfolge:

Notiere dir deine Erfolge. Habe sie im Überblick, damit du siehst was du schon alles geschafft hast. Wenn du siehst welche Aufgaben du erfolgreich gemeistert hast oder welches kleine Ziel du schon erreicht hast dann motiviert es dich. Du hast den Glauben vieles zu schaffen wenn du es dir vornimmst und dein Unterbewusstsein stellt sich darauf ein, konsequent und erfolgreich zu handeln.

Handeln:

Nun, was bringt es dir ein visuelles Bild deiner Ziele zu schaffen oder dir täglich erfolgsversprechende Sätze einprägst wenn du einfach nicht ins Handeln kommst.

Viele haben große Ziele, Ziele die sie oder er erreichen können wenn sie an sich glauben, aber es fehlt ihn jede Art von Selbstmotivation. Vielleicht sind sie nichtmal Faul sie umzusetzen oder verlieren gegen den inneren Schweinehund.

Nein, viele Leute haben Angst. Angst zu scheitern, Angst alles umsonst gemacht zu haben.

Eins sage ich dir, Fehler sind die besten Dinge die dir und mir passieren können.

Warum ?

Viele haben tausende Ideen aber kommen nicht dazu sie zu verwirklichen, sie scheitern an Selbstdisziplin und Selbstmotivation. Warum sollte man auch motiviert sein, wenn man sich dauernd einredet, dass man scheitern könnte oder nicht den Willen dazu hat ?

Fehler sind Erfahrungen. Sie sind dazu da aus ihnen zu lernen.

Wenn du Fehler machst oder tief fällst hast du eine Erfahrung gesammelt die andere evt. in diesem Bereich nicht haben.

Walt Disney wurde wegen Mangels an Ideen von einem Zeitungsherausgeber gefeuert und ging auch mehrere Male bankrott, bevor er Disneyland erbaute.“

Weiterbilden:

Ein Wundermittel der Selbstmotivation ist das weiterbilden in verschiedenen Themenbereichen. Viele assoziieren es mit dem Lesen von Fachliteratur und einer Hornbrille aber es muss nicht sein. Meiner Meinung nach, gehört es sich jeden Tag zu lesen. Du hältst dein Kopf in Schwung und bist hoch motiviert wenn du mehr weißt.

Wenn du nicht lesen kannst, schau Dokumentationen zu einem Thema oder lade dir Hörbücher runter. Ich empfehle euch jedoch ein Buch zu lesen. Es müssen keine 500 Seiten sein.

Wenn du nicht motiviert bist dann nehme dir das Lesen als Ziel !

Geheimwaffe der Selbstmotivation:

Nun kommen wir zur Geheimwaffe der Selbstmotivation. Dieses „Ritual“ ist eine meiner täglichen Routinen die ich mir in letzter Zeit aneigne um weiter zu kommen.

Kalte Duschen.

Ja, kalte Duschen halten mich hoch motiviert und selbstbewusst.

Ich war immer ein Warmduscher und dusche immer noch warm, jedoch dreh ich den Duschhebel die ersten 3 Minuten auf kalt. Ich bin regelrecht süchtig danach. Ich habe die ersten Sekunden einen flachen Atem aus der Brust und sehe wohl möglich aus wie ein Asthmatiker aber es hilft. Ich konzentriere mich auf langsames ein und ausatmen aus dem Bauch. Doch was bringt mir das ? Was bringt mir dieses komische Gefühl und diese Qual unter der Dusche und das auch noch am morgen ?

Und zwar stärkt es ihre Willensstärke enorm !

Sie setzen sich gegen ihrem inneren Schweinehund ein und halten diese 3 Minuten aus. Sie stellen sich damit den unangenehmen Dingen und ihnen wird vieles im Alltag und Leben viel einfacher fallen als vorher. Mir hat es geholfen und hat meiner Selbstmotivation einen Schub gegeben.

Jeder schafft das was er will, wenn er den Willen und die Selbstmotivation dazu hat. Diese 10 Schritte bringen selbst dich dazu Erdplatten zu verschieben, wenn du es wirklich willst !

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